
Rithy Panh gilt als der wichtigste kambodschanische Filmemacher. Seine Familie flüchtete 1975 vor Pol Pot nach Frankreich, wo Panh seine Filmsozialisation erfuhr. Mittlerweile lebt er wieder in Kambodscha und versucht in der kulturellen Wüste, die das Regime hinterlassen hat, eine Film- und Erinnerungskultur mit aufzubauen. Teil davon sind die Dokumentarfilme, mit denen er international bekannt wurde: The Land of Wandering Souls (2000) und S21(2003). Die Grundsituation seiner Marguerite Duras-Verfilmung Un barrage contre le Pacifique klingt sehr ähnlich wie jene in White Material: Isabelle Huppert verkörpert eine koloniale Reisproduzentin (diesmal in Indochina), die verbissen um ihre Ernte kämpft. Nach den Fotos zu urteilen, erwartet uns ästhetisch allerdings ein ziemliches Kontrastprogramm.
[Disclaimer: Es gibt eine DVD, die allerdings noch niemand angeschaut hat. Ich krieg sie erst Montag Abend. Falls sich dann überwindliche technische oder sprachliche Hürden zeigen, gibt’s ein Notprogramm. Also watch out.]
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