Dienstag 30.03.2010
20.30 Uhr
20.30 Uhr
vorgestellt von Stefan Zierock

QUE LA BÊTE MEURE (Das Biest muss sterben) | Frankreich/Italien 1969 | Regie: Claude Chabrol | Buch: Paul Gégauff und Claude Chabrol, nach einem Roman von Cecil Day-Lewis | Kamera: Jean Rabier | Montage: Jaques Gaillard | Musik: Pierre Jansen, Johannes Brahms | Produktion: André Génovès | Darsteller/innen: Michel Duchaussoy, Caroline Cellier, Jean Yanne, Marc di Napoli, Anouk Ferjac, Jeanne Decourt, Maurice Pialat | 112 min | FrmdU
Charles Thenier (Michel Duchaussoy) wird nach dem Tod seines Sohnes nur noch von dem Wunsch getrieben, den Mörder zu fassen und umzubringen - "Das Biest muss sterben". Dabei ist es bezeichnend für Chabrols Intention, dass der Kinderbuchautor kaum Trauer zeigt, sondern in seiner systematischen Suche nahezu aufgeht.
QUE LA BÊTE MEURE zeigt Chabrols Kunst auf einem künstlerischen Höhepunkt. Seine wahre Meisterschaft zeigt sich im Detail und einer unmerklich daher kommenden Art, Dingen, die klar zu sein scheinen, einen anderen Charakter zu geben. An der Düsterkeit seines Werkes und dem pessimistischen Blick auf die bürgerliche Gesellschaft kann dabei kein Zweifel sein, wenn er hier den negativsten Menschen als den Lebendigsten schildert - damit stellt er das Leben selbst in Frage und kommt zum Schluss auf seine anfänglichen Klänge zurück : "O Tod, wie bitter bist du..."
[Udo Rotenberg auf http://www.filmzentrale.com/rezis/biestmusssterbenuro.htm]
Charles Thenier (Michel Duchaussoy) wird nach dem Tod seines Sohnes nur noch von dem Wunsch getrieben, den Mörder zu fassen und umzubringen - "Das Biest muss sterben". Dabei ist es bezeichnend für Chabrols Intention, dass der Kinderbuchautor kaum Trauer zeigt, sondern in seiner systematischen Suche nahezu aufgeht.
QUE LA BÊTE MEURE zeigt Chabrols Kunst auf einem künstlerischen Höhepunkt. Seine wahre Meisterschaft zeigt sich im Detail und einer unmerklich daher kommenden Art, Dingen, die klar zu sein scheinen, einen anderen Charakter zu geben. An der Düsterkeit seines Werkes und dem pessimistischen Blick auf die bürgerliche Gesellschaft kann dabei kein Zweifel sein, wenn er hier den negativsten Menschen als den Lebendigsten schildert - damit stellt er das Leben selbst in Frage und kommt zum Schluss auf seine anfänglichen Klänge zurück : "O Tod, wie bitter bist du..."
[Udo Rotenberg auf http://www.filmzentrale.com/rezis/biestmusssterbenuro.htm]



