Dienstag 26.04.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Stefan Butzmühlen und Cristina Diz
ICH BIN ALLEINE NACH BERLIN GEFAHREN. WIE SOLL ICH MICH NENNEN? | 2011 | Regie: Cristina Diz | Kamera: Stefan Butzmühlen | Montage & Ton: Cristina Diz | Mit: Ángel Muñoz, Pepa Muñoz | 50 Minuten | Farbe | Spanisch und Deutsch mit Engl. UT
Synopsis:
Ich entscheide gemeinsam mit Stefan, meinen Großonkel Ángel in Südspanien zu besuchen um mit ihm einen Film zu drehen. Ich komme aus Barcelona und lebe seit fast fünf Jahren in Berlin. Ich habe Ángel drei oder vier Mal in meinem Leben gesehen. Er und meine Oma hatten sich sehr geliebt. Sie ist vor zwei Jahren gestorben. Ángel ist siebenundsechzig, er lebt in Zarza Capilla, Extremadura, das Dorf wo er geboren ist und wo er als Schäfer arbeitet seit er elf Jahre alt ist.
Früher hat er um die zwei Tausend Schafe gehabt. Heute hat er noch sieben Hundert, die er seit drei Jahren versucht zu verkaufen, ohne wirklich jemanden zu finden, denn mit der Krise will niemand in Spanien irgendetwas kaufen. Ich will Zeit mit Ángel verbringen, ich will ihn kennenlernen und dass er mich kennenlernt, ich will den Held meiner Familie filmen, seine Landschaft, die Gegend, wo meine Mutter geboren ist, wo meine Oma sich verliebt hat und den Mann kennengelernt hat, mit dem sie 1974 nach Barcelona gezogen ist. „Damals als ob du heute nach dem Mond ziehen würdest“, hat Ángel einmal gesagt.
Stefan filmt, ich nehme Ton auf.
Ich entscheide gemeinsam mit Stefan, meinen Großonkel Ángel in Südspanien zu besuchen um mit ihm einen Film zu drehen. Ich komme aus Barcelona und lebe seit fast fünf Jahren in Berlin. Ich habe Ángel drei oder vier Mal in meinem Leben gesehen. Er und meine Oma hatten sich sehr geliebt. Sie ist vor zwei Jahren gestorben. Ángel ist siebenundsechzig, er lebt in Zarza Capilla, Extremadura, das Dorf wo er geboren ist und wo er als Schäfer arbeitet seit er elf Jahre alt ist.
Früher hat er um die zwei Tausend Schafe gehabt. Heute hat er noch sieben Hundert, die er seit drei Jahren versucht zu verkaufen, ohne wirklich jemanden zu finden, denn mit der Krise will niemand in Spanien irgendetwas kaufen. Ich will Zeit mit Ángel verbringen, ich will ihn kennenlernen und dass er mich kennenlernt, ich will den Held meiner Familie filmen, seine Landschaft, die Gegend, wo meine Mutter geboren ist, wo meine Oma sich verliebt hat und den Mann kennengelernt hat, mit dem sie 1974 nach Barcelona gezogen ist. „Damals als ob du heute nach dem Mond ziehen würdest“, hat Ángel einmal gesagt.
Stefan filmt, ich nehme Ton auf.
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