Sonntag, 5. Dezember 2010

ROCKY - John G. Avildsen

Dienstag 07.12.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Stefan Zierock


ROCKY | USA 1976 | RegieJohn G. Avildsen BuchSylvester Stallone |Kamera: James Crabe | MontageRichard Halsey, Scott Conrad ProduzentRobert Chartoff, Irwin Winkler | Musik: Bill Conti | DarstellerSylvester Stallone, Burgess Meredith, Talia Shire, Burt Young, Carl Weathers | 120 Minuten | Farbe | Englisch

ROCKY war für mich immer ein Film, den jeder kennt, ich aber aus irgendwelchen Gründen nie gesehen habe. Erst vor ein paar Wochen fiel er mir endlich in die Hände und ich muss sagen, er ist einer der schönsten, die ich kenne. Das hat wenig mit dem Boxen zu tun, sondern vielmehr mit dieser Figur, mit den Dingen, die am Rande passieren, mit der Kamera, dem Schnitt und der Musik, und vor allem mit der wunderbaren Inszenierung der Liebesgeschichte. Und jenes Pathos, das sonst so viele Filme vom Nobody, der groß raus kommt, versaut, ist hier geradezu nicht vorhanden. 
[Stefan Zierock]

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Sonntag, 28. November 2010

SELBSTGEMACHTES - Erstlingswerke Teil 4

Dienstag 30.11.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Stefan Neuberger und Stefan Butzmühlen


In der Reihe "Erste Filme", läuft der 65minütige Film STADT LAND FLUSS (Inhalt siehe www.querform.xray.at).

Stefan Butzmühlen dazu: Der Film entstand während meiner Schauspielausbildung in Wien. Gemeinsam mit Freunden produzierten wir STADT LAND FLUSS als eine Kurzfilmtrilogie über knapp drei Jahre, mit jeweils einer Woche Drehzeit. Retrospektiv betrachtet, ist es für mich sehr spannend zu sehen, wie sich in den drei Teilen jeweils ein unterschiedliches filmisches Interesse niedergeschlagen hat, was in starker Verbindung mit dem jeweiligen Themen unserer Ausbildung und den Filmen, die uns damals stark beschäftigten, steht. So ist der erste Teil STADT stark aus der Improvisation entstanden, während sich LAND eher an einem Melodram à la Truffaut orientiert.

Dieser Film ist nicht unser allererster Film, aber quasi ein "erster Film" in all seiner Naivität und für mich eine filmische Erfahrung, die mich vor allem in der Arbeitsweise, der Freiheit mit Freunden Filme zu machen, nicht mehr loslässt. Ich bin gespannt, diesen Film mit euch einmal wieder zu sehen.

Davor oder danach wäre noch genug Platz einen oder mehrere andere Kurzfilme zu zeigen. Also bringt mit was ihr habt!

Montag, 4. Oktober 2010

A SHORT FILM ABOUT LOVE - Krzysztof Kieslowski

Dienstag 05.10.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Florian Baron

A SHORT FILM ABOUT LOVE | Polen 1988 | Regie: Krzysztof Kieslowski | Buch: Krzysztof Kieslowski, Krzysztof Piesiewicz | Kamera: Witold Adamek | Montage: Ewa Smal | Produzent: Ryszard Chutkowski| Musik: Zbigniew Preisner | Darsteller: Grażyna Szapołowska, Olaf Lubaszenko| 86 Minuten | Farbe | Polnisch, Engl. UT

19-year-old Tomek whiles away his lonely life by spying on his opposite neighbour Magda through binoculars. She's an artist in her mid-thirties, and appears to have everything – not least a constant stream of men at her beck and call. But when the two finally meet, they discover that they have a lot more in common than appeared at first sight...
[IMDb]

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Dokumentarfilme von Krzysztof Kieslowski

Dienstag 28.09.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Florian Baron


KLAPS 1976 | 5min

FROM A NIGHT PORTER'S POINT OF VIEW 1977 | 15min

SZPITAL 1976 | 20min

SEVEN WOMEN OF DIFFERENT AGES 1978 | 15min


Montag, 20. September 2010

AMATOR - Krzysztof Kieslowski

Dienstag 21.09.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von José van der Schoot

AMATOR | Polen 1979 | Regie: Krzysztof Kieslowski | Buch: Krzysztof Kieslowski, Jerzy Stuhr | Kamera: Jacek Petrycki | Montage: Halina Nawrocka, Teresa Miziolek | Produzent: Wielislawa Piotrowska| Musik: Krzysztof Knittel | Darsteller: Jerzy Stuhr, Malgorzata Zabkowska, Ewa Pokas, Stefan Czyzewski | 117 Minuten | Farbe | Polnisch, Engl. UT

Filip buys an 8mm movie camera when his first child is born. Because it's the first camera in town, he's named official photographer by the local Party boss. His horizons widen when he is sent to regional film festivals with his first works but his focus on movie making also leads to domestic strife and philosophical dilemmas.
[IMDb]

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Sonntag, 12. September 2010

SELBSTGEMACHTES - Erstlingswerke Teil 3

Dienstag 14.09.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von mehreren

Noch mehr selbstgemachte erste Filme.

Sonntag, 5. September 2010

STROSZEK - Werner Herzog

Dienstag 07.09.2010
22.00 Uhr
vorgestellt von Stefan Zierock

ACHTUNG: Wir sind diesmal im Babylon Mitte. Der Film läuft dort um 22 Uhr.

STROSZEK | BRD 1977 | Regie: Werner Herzog | Buch: Werner Herzog | Kamera: Thomas Mauch | Montage: Beate Mainka-Jellinghaus | Produzent: Willi Segler, ZDF| Musik: Bruno S., Chet Atkins, Sonny Terry, Ludwig van Beethoven | Darsteller: Bruno S., Eva Mattes, Clemens Scheitz, Wilhelm von Homburg | 115 Minuten | Farbe | Deutsch, Englisch

Bruno S., ein Berliner Strassenmusiker mit dramatischer Vergangenheit, übernahm 1974 die Hauptrolle in Herzogs Kaspar Hauser-Film, was in Cannes mit drei Preisen goutiert wurde. Eigentlich sollte Bruno S. später auch den Woyzeck in Herzogs gleichnamigen Film verkörpern, doch Herzog hielt dieses Vorhaben für einen Fehler. Stattdessen schrieb er innerhalb kürzester Zeit einen neuen Film für Bruno S., der stark auf dessen eigenem Leben basiert. Das Ergebnis, STROSZEK, gilt vielen als Herzogs bester Film.

Am 11. August diesen Jahres ist Bruno S. in Berlin verstorben. Das Babylon Mitte zeigt dieser Tage vier Filme mit ihm: http://www.babylonberlin.de/brunos.htm
[Stefan Zierock]

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Dienstag, 31. August 2010

DIE GROSSE EKSTASE DES BILDSCHNITZERS STEINER - Werner Herzog

Dienstag 20.08.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Stefan Zierock

DIE GROSSE EKSTASE DES BILDSCHNITZERS STEINER | BRD 1974 | Regie: Werner Herzog | Buch: Werner Herzog | Kamera: Jörg Schmidt-Reitwein | Montage: Beate Mainka-Jellinghaus |Produzent: Walter Saxer, Joschi Arpa| Musik: Popol Vuh | Protagonisten: Walter Steiner, Werner Herzog | 45 Minuten | Farbe | Deutsch

Dies ist einer meiner Lieblingsfilme, ausgesprochen einfach und schön. Er zeigt einen Mann, der fliegen kann. Weiter als alle anderen – zu weit: jeder Flug könnte sein letzter sein. Der Film könnte auch heißen "Die Angst des Skispringers beim Fliegen". Der Flug ist aber viel mehr als Angst, viel größer, eine große Ekstase. Und diese lässt der Film uns spüren, dank 360 Bildern pro Sekunde und vor allem auch dank Popol Vuh.
[Stefan Zierock]

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Sonntag, 25. Juli 2010

YouTube Session bei James / Sommerpause

Dienstag 27.07.2010
20.30 Uhr

Bevor es für vier Wochen in die Sommerpause geht: YouTube Session bei James!

Damit wir uns nicht völlig im Uferlosen bewegen, sollte man sich etwa fünf Clips überlegen, die man zeigen möchte, und auch wissen, wie man diese schnell findet. (Eine Möglichkeit wäre, die Videos in einer Favoritenliste abzuspeichern.) Was den Inhalt angeht, gibt es natürlich keine Tabus, nur sollte die Videos nicht schon jeder kennen.

Dann also erstmal Pause. Euch allen eine gute Zeit! Ende August geht es weiter.

Montag, 19. Juli 2010

JAPANESE STORY - Sue Brooks

Dienstag 20.07.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Jane Dickinson

JAPANESE STORY | Australien 2003 | Regie: Sue Brooks | Buch: Alison Tilson | Kamera: Ian Baker | Montage: Jill Bilcock | Produzent: Sue Maslin, Alison Tilson, David Lightfood, Sue Brooks| Musik: Elizabeth Drake | Darsteller: Toni Collette, Gotaro Tsunashima, Matthew Dyktynski, Lynette Curran, Yumiko Tanaka | 110 Minuten | Farbe | Englisch, Japanisch, Engl. UT

JAPANESE STORY is an insightful example of contemporary Australian cinema. Much Australian film and television celebrates the uniqueness of the landscape, and having grown up watching predominantly Autralian content, I have a particular interest and perhaps sentimental attachment to the Australian aesthetic explored through the country's cultural output. In the case of JAPANESE STORY, it's especially interesting to see the experience of a visitor in this melieu played out on screen.
[Jane Dickinson]

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Montag, 12. Juli 2010

BÆNKEN - Per Fly

Dienstag 13.07.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Aja Jensen

BÆNKEN (THE BENCH) | Dänemark, Schweden 200o | Regie: Per Fly | Buch: Per Fly, Kim Leona | Kamera: Jørgen Johansson | Montage: Morten Giese | Produzent: Jens Arnoldus, Peter Aalbæk Jensen, Ib Tardini | Musik: Halfdan E | Darsteller: Jesper Christensen, Marius Sonne Janischefska, Stine Holm Joensen, Nicolaj Kopernikus, Jens Albinu | 93 Minuten | Farbe | Dänisch, Engl. UT

Der Film ist für mich kein Meisterwerk, aber der Hauptdarsteller Jesper Christensen ist fantastisch als der arbeitslose Alkoholiker Kai, der sich jeden Tag mit den anderen Obdachlosen trifft, um zu quatschen und Bier auf der Bank zu trinken. BÆNKEN ist der erste Film aus Per Flys Trilogie: Bænken/Die Bank (2000), Arven/Das Erbe (2003), Drabet/Totesslag (2005). Er ist der „nette“ Film unter den dreien, ein bisschen humorvoller als die anderen, eher tristen Teile. Die Filme repräsentieren die Gesellschaftsschichten in Dänemark, und alle drei haben einen männlichen Protagonisten, der irgendwie einen Wendepunkt in seinem Leben erreicht hat. In Arven muss Christoffer wählen zwischen seinem ruhigen Leben in Stockholm und dem Leben in Dänemark unter seinen reichen Verwandten, wo er nach dem Tot seines Vaters die Firma übernehmen soll. Drabet erzählt der Geschichte von Carsten, der sich von seiner Frau trennt, um mit seiner jungen Liebhaberin zu sein, der ein Mord angelastet wird.
[Aja Jensen]

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Sonntag, 4. Juli 2010

FORESTILLINGER - Per Fly

Dienstag 06.07.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Aja Jensen

FORESTILLINGER (PERFORMANCES) | Mini-Fernsehserie, Dänemark 2007 | Regie: Per Fly | Buch: Per Fly, Lars Kjeldgård, Kim Leona | Kamera: Harald Gunnar Paalgard | Montage: Olivier Bugge Coutté, Kasper Leick | Produzent: Ib Tardini | Musik: Halfdan E | Darsteller: Mads Wille, Sonja Richter, Sara Hjort Ditlevsen, Pernilla August, Jesper Christensen, Dejan Cukic | Farbe | Dänisch, Engl. UT

”6 Wochen, 6 Menschen, 6 Wirklichkeiten” ist die Tagline der Miniserie FORESTILLINGER (PERFORMANCES). Die Serie hatte 2007 Premiere im dänischen Fernsehen und hat mich damals sehr beeindruckt. Die Serie erzählt von Subjektivität und Objektivität – wo liegt die gemeinsame Wirklichkeit? Wer sagt was wahr ist?
Der Regisseur Per Fly zeigt in 6 Folgen (von je 59 Min.) 6 Menschen und ihre Beziehungen zueinander. Er zeigt u.a. wie manipulativ und egoistisch der Mensch ist, wie wir alle in unseren eigenen Vorstellungen leben. Jede der Figuren hat eine eigene Folge und wir lernen sie alle kennen, während des Aufbaus und der Aufführung eines Theaterstücks von Shakespeares erotischem Gedicht „Venus und Adonis“. Per Fly hat über 10 Jahre eine Filmtrilogie über die drei Schichten der dänischen Gesellschaft gemacht und sagt selber, dass FORESTILLINGER die Trilogie abschließt. Die Serie zeigt die Gesellschaftsschicht, der Per Fly selbst angehört, nämlich die Kreative.
[Aja Jensen]

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Homepage zur Serie: http://www.performances.dk/

Sonntag, 27. Juni 2010

SELBSTGEMACHTES: Erstlingswerke Teil 2

Dienstag 29.06.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von mehreren

Stefan Butzmühlen, Sabine Herpich und Matthias Semmler zeigen ihre ersten Filme.

Mittwoch, 9. Juni 2010

LAKE TAHOE - Fernando Eimbcke

Dienstag 15.06.2010
20.30 Uhr
vorgestellt von Pola Schirin Beck

LAKE TAHOE | Mexiko, Japan, USA 2008 | Regie: Fernando Eimbcke | Buch: Fernando Eimbcke, Paula Markovitch | Kamera: Alexis Zabe | Montage: Mariana Rodríguez | Produzenten: Jaime Bernardo Ramos, Christian Valdelièvre | Darsteller: Diego Cataño, Hector Herrera, Daniela Valentine, Juan Carlos Lara II | 89 Minuten | Farbe | Spanisch, Englisch

Der Film, der mir von der Berlinale 2008 im Gedächtnis geblieben ist.
Die sehr langen Einstellungen und komponierten Bilder, die Atmosphäre und
Schauspieler hinterlassen eine Art zähe Intensität, die sich wie einzelne Fotografien in meinem Kopf festgesetzt haben.
[Pola Schirin Beck]

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Wikipedia (Englisch): http://en.wikipedia.org/wiki/Lake_Tahoe_%28film%29