Montag, 24. Oktober 2011

CÉSAR ET ROSALIE - Claude Sautet

Dienstag 25.10.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Gerd Galonska




CÉSAR ET ROSALIE | Frankreich 1972 | Regie: Claude Sautet | Drehbuch: Claude Sautet, Jean-Loup Dabadie, Claude Néron | Kamera: Jean Boffety | Schnitt: Jacqueline Thiédot | Musik: Philippe Sarde | Darsteller: Yves Montand, Romy Schneider, Sami Frey, Bernard Le Coq, Eva Maria Meineke, Henri-Jacques Huet, Isabelle Huppert, Gisela Hahn, Betty Beckers, Hervé Sand, Jacques Dhéry, Pippo Merisi, Carlo Nell u.a. |110 Minuten | Französisch mit englischen Untertiteln



César liebt Rosalie. David liebt Rosalie. Antoine hat Rosalie einmal geliebt. Und wen liebt Rosalie? Rosalie liebt das Leben, das Meer, die Sonne, das Töchterchen und ihre Mutter Lucie. Vor allem liebt Rosalie die Liebe. César hält Rosalie für sein Eigentum, droht, tobt und lügt, damit sie bei ihm bleibt. Und David? Nach fünf Jahren der Trennung gehören er und Rosalie immer noch zueinander. Auf Lucies Hochzeit begegnet David César. Rosalie fühlt sich mal mehr von dem einen, mal mehr von dem anderen angezogen. Da erträgt César den unhaltbaren Zustand nicht länger und zerstört Davids Atelier. Die verärgerte Rosalie und David verlassen Paris und beginnen ein einfaches, glückliches Leben. Doch César findet das Paar, und Rosalie zieht nun mit ihm in ein großes, schönes Haus. Diesmal ist es David, der den Rivalen sucht, dabei aber plötzlich das Wunder der Freundschaft entdeckt.

"César und Rosalie" ist eine tragikomische Dreiecksgeschichte von Claude Sautet über eine junge Frau, die sich nach romantischer Liebe sehnt, aber auch ihren älteren Lebenspartner nicht aufgeben möchte. Neben der charismatischen Hauptdarstellerin Romy Schneider glänzt Yves Montand in der Rolle des angeberischen Partylöwen César, bei dem alles nur Fassade zu sein scheint, der jedoch, wenn es um seine große Liebe Rosalie geht, mit allen Mitteln kämpft.

Die Liebesgeschichte wird mit viel Lyrik, etwas Leidenschaft und verschiedenen Bögen zum Stil von „Jule und Jim“ und „Zwei Mädchen aus Wales und die Liebe zum Kontinent“ erzählt... Es gibt wirkliche Vorzüge in dem Film. Romy Schneider, zum Beispiel, die niemals gelassener schön war; und die aufregenden, schnellen Überlandfahrt-Sequenzen, von denen es mehrere gibt ... Die hoch gepriesene Leistung von Yves Montand scheint weniger eine Charakterisierung als ein Konstrukt zu sein, behutsam betrachtet aber sehr fremd. 'César und Rosalie' bleibt hauptsächlich an der Oberfläche, gibt Hinweise aber es fehlen Bezugsquellen, wie die Art von glatter Illustrierten-Literatur, zu der er gehört."
(New York Times)

Montag, 17. Oktober 2011

LES CHOSES DE LA VIE - Claude Sautet

Dienstag 18.10.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Gerd Galonska




LES CHOSES DE LA VIE | Frankreich/Italien/Schweiz 1970 | Regie: Claude Sautet | Drehbuch: Jean-Loup Dabadie, Paul Guimard, Claude Sautet | Produktion: Jean Bolvary, Raymond Danon, Roland Girard | Musik: Philippe Sarde | Kamera: Jean Boffety | Schnitt: Jacqueline Thiédot | Darsteller: Michel Piccoli, Romy Schneider, Gérard Lartigau, Jean Bouise, Boby Lapointe, Lea Massari | Französisch mit dt. Untertiteln | 82 Min.



Ein Mann kann sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden, die ihn lieben. So droht er auch seine zweite Chance auf das Glück zu verpassen. Endlich ringt er sich zu einer Entscheidung durch. Doch in der nächsten Minute verunglückt er. Im Sterben erinnert er sich an die schönen Stunden mit seiner Ehefrau und wie er seine Geliebte kennen lernte.

Claude Sautet hat diesen traurigen Film Stil sicher inszeniert. Er beginnt mit der Unfallszene, und man sieht den schleudernden und sich überschlagenden Wagen noch weitere dreimal in Zeitlupe, bis das Unglück – nun als Bestandteil der Handlung – noch einmal detailliert gezeigt wird. Das wirkt nicht aufgesetzt, sondern wie selbstverständlich.

Inzwischen gilt "Die Dinge des Lebens" als Klassiker des französischen Kinos. Das verdankt der Film nicht zuletzt den großartigen Schauspielern Michel Piccoli, Romy Schneider und Lea Massari.


Mittwoch, 5. Oktober 2011

UNTERWEGS - Jan Krüger

Dienstag 11.10.2011
20.00 Uhr
vorgestellt von Jan Krüger





UNTERWEGS / EN ROUTE | Deutschland 2004 | Buch und Regie: Jan Krüger | Kamera: Bernadette Paassen | Montage: Natali Barrey | Musik: Max Müller | Produktion: Schramm Film Körner & Weber | Darsteller: Anabelle Lachatte, Florian Panzner, Martin Kiefer, Lena Beyerling | gedreht 2003 in Brandenburg und Polen, für ZDF / Kleines Fernsehspiel | 81min | DV/35mm | mit englischen Untertiteln - English subtitled



ACHTUNG: Es wird eine 35mm Kopie gezeigt!
Beginn deshalb absolut pünktlich um 20:00 im Saal!


Im Anschluss Gespräch mit Regisseur Jan Krüger und Cutterin Natali Barrey.


Die junge Mutter Sandra verbringt mit Tochter Jule und Freund Benni den Sommerurlaub auf einem abgelegenen Campingplatz in Brandenburg. Dort begegnet sie dem 19-jährigen Herumtreiber Marco. Marco fordert nicht nur ihre Verwegenheit und Spontaneität heraus, sondern stellt sich auch noch mit Freund und Tochter gut. Er überredet Benni und Sandra zu einer Fahrt an die polnische Ostsee. Langeweile, mysteriöse Bekanntschaften und erotische Spielchen begleiten die Freunde in ihrer Zeit am Meer und vertiefen die Beziehungen untereinander: wie weit geht das gegenseitige Vertrauen? Wie viel Nähe ist möglich?

"In markanten Momentaufnahmen zeigt der Film, wie das zerbrechliche Beziehungsgeflecht allmählich eskaliert - doch das große Drama bleibt aus. Diese lakonische Osten-Ballade taucht die Kamera von Bernadette Paassen in verblasste grau-weiß-blaue Töne. Mit großüer Intensität verbindet Krüger seine psychologische Studie mit einer nie überladenen filmischen Optik. Sie glättet das Raue nicht, lässt aber hier und da kurze Glücksmomente aufblitzen. Einfach und zugleich raffiniert, echt und eigenwillig kommt der Film daher - und das ist schon viel im jungen deutschen Film." (Alexandra Wach, Kölner Stadt-Anzeiger)

"Writer-director Krüger tests our perceptions, since we begin the film seeing Marco through the suspicious couple's eyes, but increasingly wonder about their own characters and the state of their relationship; their view of Marco and his Polish friends also casts light on their insularity and xenophobia. Meanwhile we see Marco's enigmas and contradictions in a more nuanced light, although the young man's true nature and motivations remain elusive. With both partners influenced driven by an erotic connection to Marco, whether attraction or rivalry, a party in a deserted house ends with Benni's own unrest expressing itself."
(Jonathan Romney in 'screen daily')


mehr info:
http://jank-home.de/unterwegs_aktuell.html

link zum Trailer:
http://gayclassics.tv/trailer/214_unterwegs_trailer.mp4

Dienstag, 4. Oktober 2011

OLD JOY - Kelly Reichardt

Dienstag 4.10.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Jan Krüger





OLD JOY | | USA 2005 | 73 | Super-16 auf 35mm | 1:1,66 | Regie: Kelly Reichardt | Drehbuch: Jonathan Raymond, Kelly Reichardt | Kamera: Peter Sillen | Schnitt: Kelly Reichardt | Musik: Yo La Tengo | Hauptdarsteller: Daniel London, Will Oldham, Tanya Smith, Robin Rosenberg, Keri Moran




Ein Old Joy is the story of two friends, Kurt (Will Oldham) and Mark (Daniel London), who re-unite for a weekend camping trip in a forest near Portland, Oregon. For Mark, the trip is a last hurrah before the looming responsibility of fatherhood. Kurt, for his part, considers it yet another of his many youthful adventures. As the trip unfolds, the two friends attempt to connect with each other the way they did years ago. (reverseshot.com)

Minutenlang folgt man den beiden auf ihrem Weg zu einer heißen Quelle, ohne dass dabei etwas Nennenswertes passiert, fast meint man, den Weg mitzugehen. Old Joy ist mit einer Handkamera und ohne künstliches Licht aufgenommen. Doch anders als bei den Dogma Filmen bleibt einem das Handkameragewackele erspart. Ruhig und unaufgeregt nimmt Kameramann Peter Sillen die beiden Wanderer in den Blick und setzt im Vorbeigehen die eigentlichen Stars des Films in Szene: die dichte Waldlandschaft, einen plätschernden Bach, eine Schnecke, die übers Moos kriecht. Manchmal erklingen dazu Gitarrensoli von Yo La Tengo, die die meditative Stimmung des Films noch verstärken. (Tagesspiegel)

"I definitely didn't want to go into the movie with some definitive idea." (Kelly Reichardt über 'Old Joy')


Kino-Trailer auf youtube
http://www.youtube.com/watch?v=tL1X_7jIcIM

"An Interview with Kelly Reichardt"
http://www.reverseshot.com/article/reichardt_interview

Kritiken:

NYTimes: "A Journey Through Forests and a Sense of Regret"
http://movies.nytimes.com/2006/09/20/movies/20joy.html

Ekkehard Knörer im Perlentaucher
http://www.perlentaucher.de/artikel/5015.html


Sonntag, 25. September 2011

DONNE-MOI LA MAIN - Pascal-Alex Vincent


Dienstag 27.9.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Jan Künemund






DONNE-MOI LA MAIN | FR/DE | 2008 | Regie: Pascal-Alex Vincent | Buch: Pascal-Alex Vincent & Martin Druot | Kamera: Alexis Kavychine | Schnitt: Dominique Petrot | Musik:Tarwater | Produzenten: Nicolas Brèviere, Markus Halberschmidt, Marcelo Busse | Local Films, Adam Productions, Busse & Halberschmidt | 80 Minuten | Cinemascope | Original mit deutschen Untertiteln | Darsteller: Alexandre Carril, Vincent Carril, Anais Demoustier, Samir Harrag, Kathrin Saß u.a



HEUTE MIT VORFILM: KUSTOM KAR KOMMANDOS von Kenneth Anger


Antoine (Alexandre Carril) und Quentin (Victor Carril), ein 18-jähriges Zwillingsbrüderpaar, reißen von zu Hause aus. Sie wollen zur Beerdigung der Mutter, die sie nicht gekannt haben. Ihr Weg führt sie per Anhalter, in Lastwagen versteckt und mit dem Zug vom Norden Frankreichs nach Spanien. Im Verlauf der Reise entfremden sich die vorher unzertrennlichen Brüder und werden zu Individuen.

Ein klassisches Roadmovie durch eine Landschaft, die wie ein Spiegel die Beziehung der beiden Jungs widergibt. Anime-Sequenzen und die hypnotische Musik von Tarwater bilden zusätzliche poetische Ebenen.

„Ein Roadmovie führt, der Name sagt es ber
eits, meist eine Straße entlang. Der Held befindet sich auf einer äußeren wie inneren Reise, ein gewisser Symbolismus ist dem Genre nicht fremd. Oft beschwört ein solcher Film die Geschwindigkeit. Pascal-Alex Vincent bezieht sich in seinem Langfilmdebüt Reich mir deine Hand zwar explizit auf Vorbilder wie Monte Hellman (Asphaltrennen, Two-Lane Blacktop, 1971) und Terrence Malick (Badlands, 1973), schaltet aber erst einmal mehrere Gänge zurück. Sein Film ist so langsam, wie es für ein Roadmovie gerade noch erträglich ist.“
(critic.de)

„In der Kurzgeschichte "William Wilson" zeichnete Edgar A. Poe den romantischen Doppelgänger als die bessere Ausgabe des eigenen Selbst, das verkörperte Wunsch- und Hassbild, das zu töten Selbstmord bedeutet.


Der Film gewinnt an Spannung und Kontur, zieht man diese Möglichkeit in Betracht. Die traumhaft-ätherischen Spiegelungen an der Natur und dem jeweils anderen werden etwas plausibler. Vielleicht aber ist der Weg des Zwillings zum eigenen Selbst letztlich doch schwieriger, als es sich der Einzelmensch vorzustellen vermag.“
(Berliner Zeitung)


++++++++++++++++++++VORFILM++++++++++++++++++++





KUSTOM KAR KOMMANDOS | US 1965 | Regie, Buch, Kamera, Schnitt: Kenneth Anger | Musik: The Paris Sisters | Darsteller: Sandy Trent | 3 Min., 16mm, ohne Dialog

Kustom Kar Kommandos is a 1965 experimental film by Kenneth Anger. The 3-minute short features panning shots of a young man (Sandy Trent) buffing a customized hot rod in front of an amorphous pink background, to the tune of "Dream Lover" by The Paris Sisters. Imagery and the choice of camera angles imply an intense eroticism.

“Pygmalion and his machine mistress. The Sequence evokes the “Dream Lover”, a blind for The Charioteer of the Tarot trumps. Fragment of a project originally intended as a longer film. Never completed due to the lack of funding and the death of the main actor in a drag race.”
(Kenneth Anger)

“The first thing heard in Kustom Kar Kommandos is the sound of a revving car engine and the word “Kustom” appears on screen followed by a shot of the car, with the engine exposed. Then the word “Kar” appears and the film cuts to the two boys looking at the car engine. There is a cut back to the word “Kar” and then back to a tighter shot of the boys looking at the car. The message derived from the sandwiching of the two shots of the boys with the word “Kar” is literally the idea that the car will bring this couple together. After the second shot of the boys, the film cuts to “Kommandos” which completes the title. The title is deliberately misspelled, replacing the three C’s with K’s. KKK stands for Klu Klux Klan; another group of associated with white male togetherness and the word Kommando is derived from Commando, which means members of a trained military unit. In both ways the title suggests togetherness and violence, and also implies a relationship between togetherness of two men with sadomasochism as does the film Fireworks (1947, Kenneth Anger).”
(BentClouds.com)

Sonntag, 11. September 2011

TWO LANE BLACKTOP - Monte Hellman

Dienstag 20.9.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Johanna Jaeger






TWO LANE BLACKTOP | USA | 1971 | Regie: Monte Hellman | Buch: Rudolph Wurlitzer, Will Corry | Kamera:Jack Deerson | Schnitt: Monte Hellman | 102 Minuten | Darsteller: Warren Oates, James Taylor, Dennis Wilson, Laurie Bird uvm.




Ein frisierter 55er Chevy ist der Hauptdarsteller in Monte Hellmans Kult-Klassiker aller Autorennfilme. Mit ihm sind der Fahrer und sein Mechaniker (Sänger James Taylor und der Beach Boy Dennis Wilson in ihrem jeweils einzigen Ausflug ins Schauspielfach) unterwegs von einem Dragsterrennen zum nächsten. Gehalten wird nur zum Tanken, Essen oder für notwenige Reparaturen. Nach einem dieser Aufenthalte gesellt sich das Mädchen zu ihnen. Von nun an sind sie zu dritt. Als sie immer wieder mit dem Fahrer eines Pontiac GTO zusammentreffen beschließen sie ihn zu einem neuen Rennen herauszufordern: ein Überlandrennen quer durch die USA – der Preis für den Gewinner: die Fahrzeugpapiere des Unterlegenen!



Trailer:


http://www.imdb.com/video/screenplay/vi2564817177/



Links:


http://www.thefader.com/2011/05/02/interview-monte-hellman-on-two-lane-blacktop-and-the-road-movie/


http://www.sensesofcinema.com/2004/book-reviews/monte_hellman/

Samstag, 10. September 2011

COCKFIGHTER - Monte Hellman

Dienstag 13.9.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Thomas Moritz Helm






COCKFIGHTER | USA | 1974 | Regie: Monte Hellman | Buch: Roger Corman | Kamera:Nestor ALmendros | Schnitt: Monte Hellman | 83 Minuten | Darsteller: Warren Oates, Harry Dean Stanton, Richard B.Shull, Ed Begley u.v.m.




Frank Mansfield (Warren Oates) is a game cock trainer who has taken a vow of silence; he once bragged too loudly about his cockfighting prowess and ended up losing his best fowl in a drunken, late-night match before an important tournament. To regain his pride after such hubris, Frank refuses to utter a word until he wins the coveted "Cockfighter of the Year" medal. Cockfighter follows his ups and downs as he attempts to succeed in the shadowy, barely legal sport. Frank loses his truck, trailer, and a girlfriend after trying to rig a match with fellow cocksman Jack Burke (Harry Dean Stanton), and has to sell his house to raise funds for stock. Later, Frank wins ten roosters in a private backwoods match and trains them heavily with his partner, Omar Baradinsky (Richard B. Shull), working his way back to the top of his chosen craft. He also attempts to reestablish his relationship with an old girlfriend (Patricia Pearcy) who doesn't know much about cockfighting and is repulsed when she actually witnesses one in the flesh. There is plenty of brutal footage included in Cockfighter that will dismay many animal lovers, so those with qualms about the sport should steer clear.
(Rotten Tomatoes)

Auf die Idee, ein Film über Kampfhähne könnte genau das sein, worauf das Massenpublikum gewartet hat, muss man auch erst mal kommen. Es war die Idee des Produzenten Roger Corman ... Und schon der Gedanke, dass ein Roman von Charles Willeford (von dessen vergleichsweise mildem Alterswerk um den Polizisten Hoke Moseley war noch nichts zu ahnen) eine wunderbare Filmvorlage abgibt, muss als einigermaßen abwegig betrachtet werden.
(Ekkehard Knörer)


Trailer:



http://www.imdb.com/video/screenplay/vi164954649/



Links:


http://www.rottentomatoes.com/m/cockfighter/


http://www.jump-cut.de/backlist-cockfighter.html