Montag, 17. Oktober 2011

LES CHOSES DE LA VIE - Claude Sautet

Dienstag 18.10.2011
20.30 Uhr
vorgestellt von Gerd Galonska




LES CHOSES DE LA VIE | Frankreich/Italien/Schweiz 1970 | Regie: Claude Sautet | Drehbuch: Jean-Loup Dabadie, Paul Guimard, Claude Sautet | Produktion: Jean Bolvary, Raymond Danon, Roland Girard | Musik: Philippe Sarde | Kamera: Jean Boffety | Schnitt: Jacqueline Thiédot | Darsteller: Michel Piccoli, Romy Schneider, Gérard Lartigau, Jean Bouise, Boby Lapointe, Lea Massari | Französisch mit dt. Untertiteln | 82 Min.



Ein Mann kann sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden, die ihn lieben. So droht er auch seine zweite Chance auf das Glück zu verpassen. Endlich ringt er sich zu einer Entscheidung durch. Doch in der nächsten Minute verunglückt er. Im Sterben erinnert er sich an die schönen Stunden mit seiner Ehefrau und wie er seine Geliebte kennen lernte.

Claude Sautet hat diesen traurigen Film Stil sicher inszeniert. Er beginnt mit der Unfallszene, und man sieht den schleudernden und sich überschlagenden Wagen noch weitere dreimal in Zeitlupe, bis das Unglück – nun als Bestandteil der Handlung – noch einmal detailliert gezeigt wird. Das wirkt nicht aufgesetzt, sondern wie selbstverständlich.

Inzwischen gilt "Die Dinge des Lebens" als Klassiker des französischen Kinos. Das verdankt der Film nicht zuletzt den großartigen Schauspielern Michel Piccoli, Romy Schneider und Lea Massari.


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