Dienstag 22.10.2013
20.30 Uhr
in Anwesenheit von Ulrike Folie (Regie)
und Veronika Labas (Montage)
20.30 Uhr
in Anwesenheit von Ulrike Folie (Regie)
und Veronika Labas (Montage)
1981 und 1983 filmte der Kameramann Dieter Heunemann bei den Yalenang im Hochland von Papua, dem westlichen indonesischen Teil der Insel Neuguinea. Der Linguist Volker Heeschen hatte ihn engagiert um neben seinen linguistischen und ethnologischen Forschungen visuelle Dokumente aus dem Leben der Yalenang zu erstellen. Nachdem Dieter Heunemann begonnen hatte einen Film aus den Aufnahmen zu schneiden, verstarb er. Im März 2011 nahm Volker Heeschen die Ethnologin Ulrike Folie mit, damit sie den Film fertig stelle. Die Aufnahmen wurden denen gezeigt, die sie sehen wollten und die etwas dazu sagen oder der Kamera etwas erzählen wollten, kamen zu Wort. Alle Gespräche fanden auf Indonesisch statt, was sowohl für die Yalenang, als auch für die beiden Europäer eine Fremdsprache darstellt. Der Film wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und überlässt es dem Zuschauer die Bilder nach diesen Kriterien zu ordnen.
Der Zuschauer wird mitgenommen auf eine Reise zu den Yalenang und wird mit der Frage konfrontiert, was Wissen schafft. Was ist alt, neu oder allgemeingültig?

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