Mittwoch, 3. April 2013

PERSÉCUTION - Patrice Chéreau

Dienstag 11.04.2013
20.30 Uhr
vorgestellt von Jan Künemund




FR 2009 | 100 Minuten| franz. OV mit engl. UT | Regie: Patrice Chéreau | Buch: Patrice Chéreau & Anne-Louise Trividic | Kamera: Yves Cape | Schnitt: François Gédigier | Musik: Eric Neveux | Darsteller/innen: Romain Duris (Daniel), Charlotte Gainsbourg (Sonia), Jean-Hugues Anglade (der Verrückte), Gilles Cohen (Michel), Alex Descas (Thomas), Michel Duchaussoy (alter Mann), Hiam Abbass (Marie) |

Venedig Wettbewerb 2009
César-Nominierung für Jean-Hugues Anglade (Bester Nebendarsteller)

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"Daniel ist ein unleidlicher bis explosiv aggressiver Charakter, lose mit der aparten Sonia liiert, die gleichfalls viel und oftmals außerhalb arbeitet, so dass sich die Beziehung der beiden auch aus diesem Grund emotional schwierig, so sporadisch wie distanziert gestaltet und immer wieder temporäre Trennungstendenzen aufweist. Da katapultiert sich eines Tages ein offenbar Verrückter auf distanzlose Weise in Daniels Existenz, stellt ihm nach, dringt sogar in sein Appartement ein und gesteht ihm schließlich seine Liebe. Für den kontrollierten Daniel, der zunächst verständlicherweise überaus verärgert auf den unbekannten Stalker reagiert, öffnet sich durch den zwangsläufigen Umgang mit diesem seltsamen Fremden dann aber allmählich eine andere Sicht auf sein eigenes Leben, dessen krude Monotonie so empfindlich wie wirksam gestört wird ..."
[kino-zeit.de


“In PERSECUTION, the mysteries of life, exemplified in an extraordinary scene where the victim of a seemingly harmless motorcycle crash suddenly collapses in Daniel's arms, and the mysteries of human behavior are alike scrupulously maintained, even as Chéreau gets closer to the knotty contradictions and ugly imperatives of the latter than just about any other filmmaker working today. Neither as socially precise as GABRIELLE nor as sublimely physical as SON FRERE, PERSECUTION arguably digs deeper into the intricacies of verbal interaction than either, an experience that proves both exhilarating and, after 100 minutes spent in the company of Chéreau's unflaggingly perverse protagonist, more than a little exhausting.”

„Schade auch um die telweise gute Musik, die von einem wirklich feinen Schlusssong gekrönt wird. Wäre nur der ganze Film so berührend.“ 

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