Dienstag 11.04.2013
20.30 Uhr
vorgestellt von Jan Künemund
vorgestellt von Jan Künemund
FR
2009 | 100 Minuten| franz. OV mit engl. UT | Regie: Patrice Chéreau | Buch: Patrice Chéreau & Anne-Louise
Trividic | Kamera: Yves Cape | Schnitt: François Gédigier | Musik: Eric Neveux | Darsteller/innen: Romain Duris (Daniel),
Charlotte Gainsbourg (Sonia), Jean-Hugues Anglade (der Verrückte), Gilles Cohen
(Michel), Alex Descas (Thomas), Michel Duchaussoy (alter Mann), Hiam Abbass
(Marie) |
Venedig Wettbewerb
2009
César-Nominierung
für Jean-Hugues Anglade (Bester Nebendarsteller)
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"Daniel ist ein unleidlicher bis explosiv
aggressiver Charakter, lose mit der aparten Sonia liiert, die gleichfalls viel
und oftmals außerhalb arbeitet, so dass sich die Beziehung der beiden auch aus
diesem Grund emotional schwierig, so sporadisch wie distanziert gestaltet und
immer wieder temporäre Trennungstendenzen aufweist. Da katapultiert sich eines
Tages ein offenbar Verrückter auf distanzlose Weise in Daniels Existenz, stellt
ihm nach, dringt sogar in sein Appartement ein und gesteht ihm schließlich
seine Liebe. Für den kontrollierten Daniel, der zunächst verständlicherweise
überaus verärgert auf den unbekannten Stalker reagiert, öffnet sich durch den
zwangsläufigen Umgang mit diesem seltsamen Fremden dann aber allmählich eine
andere Sicht auf sein eigenes Leben, dessen krude Monotonie so empfindlich wie
wirksam gestört wird ..."
“In PERSECUTION, the
mysteries of life, exemplified in an extraordinary scene where the victim of a
seemingly harmless motorcycle crash suddenly collapses in Daniel's arms, and
the mysteries of human behavior are alike scrupulously maintained, even as
Chéreau gets closer to the knotty contradictions and ugly imperatives of the
latter than just about any other filmmaker working today. Neither as socially
precise as GABRIELLE nor as sublimely physical as SON FRERE, PERSECUTION
arguably digs deeper into the intricacies of verbal interaction than either, an
experience that proves both exhilarating and, after 100 minutes spent in the
company of Chéreau's unflaggingly perverse protagonist, more than a little
exhausting.”
„Schade auch um
die telweise gute Musik, die von einem wirklich feinen Schlusssong gekrönt
wird. Wäre nur der ganze Film so berührend.“

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