Montag, 25. Februar 2013

SELBSTGEMACHTES - Stefan & Thomas


Dienstag 26.02.2013
20.30 Uhr
vorgestellt von Stefan Neuberger und Thomas Moritz Helm


Stefan zeigt einen kurzen Film und Thomas verabschiedet sich mit einem langen!

Mittwoch, 13. Februar 2013

POISON - Todd Haynes


Dienstag 19.2.2013
20.30 Uhr
vorgestellt von Sebastian Markt




USA 1991 | 85 min | Regie: Todd Haynes | Buch: Todd Haynes, nach Motiven von Jean Genet | Kamera: Maryse Alberti | Schnitt: Todd Haynes, James Lyons | Darsteller/innen: Scott Renderer, James Lyons, Edith Meeks, Millie White, Buck Smith, Rob LaBelle, Damien Garcia | Musik: James Bennett | Produktion: Christine Vachon


Poison is a love letter composed like a ransom note*

When i watch this movie, I don't get aroused, ever.
Todd Haynes

Montag, 11. Februar 2013

BERLINALE - Pause

Der Filmclub trifft sich wieder am 19. Februar.

Samstag, 2. Februar 2013

I'M NOT THERE - Todd Haynes


Dienstag 5.2.2013
20.30 Uhr
(WEGEN ÜBERLANGE PÜNKTLICHER BEGINN!) 
vorgestellt von Sebastian Markt




USA 2007 | 135 min | Regie: Todd Haynes | Buch: Todd Haynes, Oren Moverman | Kamera: Ed Lachmann | Schnitt: Jay Rabinowitz | Darsteller/innen: Christian Bale, Cate Blanchett, Marcus Carl Franklin, Richard Gere, Heath Ledger, Ben Whishaw, Bob Dylan, Charlotte Gainsbourg, David Cross, Bruce Greenwood, Julianne Moore, Michelle Williams | Produktion: Christine Vachon






Überall und nirgendwo: Bob Dylan, wohin man sieht. Aber Dylan ist nicht Dylan, das Biopic ist kein Biopic, stattdessen die wundersamste Darsteller- und Namensvermehrung. Dylan ist Marcus Carl Franklin ist Woody Guthrie ist Robbie Clark ist Heath Ledger ist Jude Quinn ist Cate Blanchett ist Richard Gere ist Billy the Kid. Dylan ist Ben Wishaw ist Arthur Rimbaud. Dylan ist jung ist alt ist schwarz ist weiß ist männlich ist weiblich. Dylan ist immer ein anderer, Todd Haynes, der Regisseur mit dem Queer- und Gender-Studies-Examen hat ein Leben, eine Identität, einen Superstar gründlich in seine Einzelteile zerlegt. Dazu läuft im Hintergrund Dylan-Musik.

Ekkehard Knörer / perlentaucher.de


Todd Haynes's brilliantly realized assemblage, from a script co-written with Oren Moverman, is both movie and text—or, rather, it's a meta-text examining the cultural artifact known as "Bob Dylan" in the context of the cultural moment we call "The Sixties." Is it overly dependent on its subject and audience? (Name me someone who isn't a parasite. . . .) As a movie, I'm Not There prompted some genuine critical dialogue. Was it arcane or populist? A conventional biopic in postmodern drag? The Joycean summit of the collective boomerography or a generational circle jerk? I'd say it was the Dylan movie that Dylan was never able to make himself.

J. Hoberman / Village Voice

Sonntag, 27. Januar 2013

PALINDROMES - Todd Solondzs


Dienstag 29.1.2013
20.30 Uhr
vorgestellt von James Bews





USA 2004 | 100 Minuten | Regie: Todd Solondzs | mit Jennifer Jason Leigh, Ellen Barkin und Stephen Adly Guirgis

 
Todd Solondz's film is dedicated to the memory of Dawn Wiener, the
unhappy young protagonist of his second feature, "Welcome to the
Dollhouse." The new movie, which begins at Dawn's funeral, is a sequel
of sorts, following the appalling adventures of Dawn's 13-year-old
cousin, Aviva, for whom the dead girl serves as both inspiration and
cautionary tale. In the first of this movie's short chapters, each
named for a character, Aviva, a secular Jew from the New Jersey
suburbs, is portrayed by an African-American girl, one of eight
actresses to play the role. As she makes her way, Candide-like,
through a sordid world of sexual violence and cultural antagonism,
Aviva's appearance changes — from black to white, from fat to thin,
from brunette to redhead, and at one point, to Jennifer Jason Leigh.

  — A. O. Scott, New York Times
 

Montag, 21. Januar 2013

IN EINEM JAHR MIT 13 MONDEN - Rainer Werner Fassbinder


Dienstag 22.1.2013
20.30 Uhr
vorgestellt von Sebastian Markt





D 1978 | 35mm, Farbe 124 min | Regie: Rainer Werner Fassbinder | Buch: RWF, Volker Spengler | Kamera: RWF | Montage: RWF, Juliane Lorenz | Darsteller/inn/en: Volker Spengler, Ingrid Caven, Gottfried John, Elisabeth Trissenaar, Eva Mattes, u.a.

Jedes 7. Jahr ist ein Jahr des Mondes. Besonders Menschen, deren Dasein hauptsächlich von Ihren Gefühlen bestimmt ist, haben in diesen Mondjahren verstärkt unter Depressionen zu leiden, was gleichermaßen, nur etwas ausgeprägter für Jahre mit 13 Neumonden gilt. Und wenn ein Mondjahr gleichzeitig ein Jahr mit 13 Neumonden ist, kommt es oft zu unabwendbaren persönlichen Katastrophen. Im 20. Jahrhundert sind es sechs Jahre, die von dieser gefährlichen Konstellation bestimmt sind, eines davon ist das Jahr 1978. Davor waren es die Jahre 1908, 1929, 1943 und 1957. Nach 1978 wird das Jahr 1992 noch einmal das Dasein vieler gefährden.

Einleitungstext des Films 

Mittwoch, 9. Januar 2013

NEUKÖLLN AKTIV - Sabine Herpich & Gregor Stadlober

Dienstag 15.1.2013

FILMBÜHNE IN DER VOLKSBÜHNE
20.30 Uhr
in Anwesenheit der Filmemacher
VOLKSBÜHNE BERLIN




D 2012  | 97 min, HD Cam | Buch & Regie: Sabine Herpich, Gregor Stadlober | Kamera, Montage: Sabine Herpich | Ton: Gregor Stadlober | Mischung: Florian Mönks, Johannes Peters | Produktionsleitung: Sabine Herpich, Gregor Stadlober | Herstellungsleitung: Holger Lochau | Produktion, Vertrieb: Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf"


Eigentlich wollten wir Frederick Wiseman nacheifern und ein Institutionenporträt des Jobcenters Neukölln drehen. Während unser Ansuchen den Amtsweg ging, hat sich spontan und völlig unkompliziert die Möglichkeit ergeben, bei "Neukölln-Aktiv", einer "Aktivierungsmaßnahme" für junge Männer, zu filmen. Naiverweise haben wir uns erwartet, hier einen Prozess beobachten zu können, in dem die Werte der Arbeitsgesellschaft deren**noch nicht "funktionierenden" Mitgliedern anerzogen werden. Drei Monate später sind wir mit sehr viel kompliziertem Material dagestanden. Es bildete eine verworrene Situation ab, in der der Mangel an Struktur in mehrerlei Hinsicht so grundlegend war, dass sich eine passende Dramaturgie dafür nur schwer finden ließ.

NEUKÖLLN-AKTIV soll nicht nur ein Dokumentarfilm, sondern auch eine "Dokumentation" sein. Wir schildern die Ereignisse mehr, als dass wir sie erzählen. Der Film ist auch deshalb episch, weil wir nicht durch Dramatisierung einfache Lösungsmöglichkeiten für langwierige Probleme andeuten wollen. Die ständig aufeinander prallenden Interessens- und Auffassungsunterschiede in einem Mikrokosmos voller innerer und äußerer Widerstände machen allerdings fast jede Szene zum kleinen Drama, in dem das Erwachsenwerden, die Angemessenheit von Erziehungsmethoden und der Umgang der Gesellschaft mit ihrer Außenseite verhandelt werden.

FESTIVALS:
Tranzyt - International Documentary Film Festival // Poznań, Polen